Künstliche Mineralfasern - KMF

Künstliche Mineralfasern (KMF) sind amorphesilikatische Fasern. Sie werden unterteilt in Mineralwollfasern (Glas-, Stein-, Schlackenwolle), textile Glasfasern, Keramikfasern und Fasern für Spezialzwecke (Glas-Mikrofasern).

Eigenschaften von KMF:

  • nicht brennbar
  • sehr gute Wärmedämmwirkung
  • zum Teil Verspinnbarkeit (textile Glasfasern)
  • beständig gegen Hitze
  • relativ beständig gegen Wasser und Chemikalien

Grenz- und Richtwerte von KMF:

TRK-Wert am Arbeitsplatz: 500.000 Fasern/m³ 
Hintergrundwert für Innenräume: 1.000 Fasern/m³

Verwendung von KMF:

Zum Beispiel im Wärme- und Schallschutz

  • in Innenwänden/Leichtbauwänden,
  • in Akustikdecken,
  • in Fußböden,
  • im Dachausbau,
  • für Außenfassaden,
  • als Trittschalldämmung unterm Estrich,
  • in mineralfaserhaltigem Putz
  • als Wärmedämmung in Rollladenkästen. Im Brandschutz, z.B. beim Fassadenbau oder für Spritzisolierungen.